Der Graf von Monte-Cristo
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Der Graf von Monte-Cristo
Von Alexandre Dumas der ?ltere
Mit Ernst Jacobi, Mathieu Carri?re, Wolfgang Pampel, Corinna Kirchhoff, Lutz Herkenrath, J?rgen Hentsch, Angelica Domr?se, Frauke Poolman, Ulrich Wildgruber, Ellen Hellwig, Cornelius Obonya, Susann Thiede, Conny Wolter, Thomas Wolf, G?tz Schulte, Wilhelm Eilers, Manfred Steffen, Walter J?ckel, Walter Niklaus und Martin Semmelrogge
Bearbeitung: Helmut Peschina
Regie: Walter Niklaus
MDR/BR/ORF 1997
Im Jahre 1815 wird in Marseille der junge Seemann Edmond Dant?s, Zweiter Offizier auf der "Pharaon", vom Fleck weg verhaftet und in die Kerkerl?cher der Festungsinsel ?le d'lf verbracht - wie es aussieht, auf immer. Allein, unter seinen Mitgefangenen befindet sich ein gewisser Abb? Faria, der in langw?hrender Arbeit einen Gang bis in seine Zelle gr?bt und f?r wahnsinnig gilt. Ihm verdankt Dant?s Klarheit dar?ber, wer und was ihn zu Fall gebracht hat: n?mlich die verleumderische Beschuldigung pro-napoleonischer, hochverr?tischer Umtriebe durch seine beiden Rivalen, den Fischer Fernand, der wie er um die sch?ne Katalanin Mercedes wirbt, und den Buchhalters Danglars, der ihm die Gunst ihres Reeders Morrel missg?nnt; ein Komplott, bef?rdert, zu allem Ungl?ck, vom geheimen Interesse des Staatsanwalts von Villefort, einen Stolperstein auf seiner eigenen Laufbahn aus dem Weg zu r?umen. Doch nicht allein das: Der sonderbare Abb? vermacht ihm dar?ber hinaus ein ungeheures Verm?gen, welches auf der Insel Monte-Cristo versteckt liegt. Und er verschafft ihm schliesslich durch seinen Tod sogar die Freiheit, denn es ist der Sack, mit dem der Leichnam des Abb?s ins Meer geworfen werden soll, mittels dessen Dant?s nach vierzehn Jahren Haft die Flucht gelingt. Jetzt brennt er auf Rache. Dennoch bez?hmt er ?ber acht Jahre sein Herz, w?hrend derer er als Graf von Monte-Cristo die Welt bereist und unbemerkt alle nur denkbaren Erkundigungen ?ber seine Widersacher einzieht.
Alexandre Dumas der ?ltere (1802-1870), franz?sischer Dramatiker und Schriftsteller, zahlreiche Theaterst?cke. Romane u.a. Die drei Musketiere (1843), Der Graf von Monte Christo (1845), Memoiren eines Arztes (1846).
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Der Graf von Monte Christo
ein H?rspiel von Alexandre Dumas d.?., mdr - BR - ORF 1997
177 Min.
Regie: Walter Niklaus
Technische Realisierung: Dietmar Hagen, Holger Kliemchen
Bearbeitung: Helmut Peschina
Musik: Mario Peters
Mit: Erz?hler: Ernst Jacobi
Edmont Dant?s: Mathieu Carri?re
Soldat: J?rg Dathe
Kerkermeister: Thomas Thieme
Inspector: Peter Fricke
Abb? Faria: Thomas Holtzmann
Arzt: Uwe Manske
Caderousse: Bert Franzke
Jacopo: Wolfgang Winkler
Patron: Hans-Joachim Hegewald
Herr von Moncerf: Wolfgang Pampel
Frau von Moncerf: Corinna Kirchhoff
Albert von Moncerf: Lutz Herkenrath
Herr von Villefort: J?rgen Hentsch
Frau von Villefort: Angelica Domr?se
Valentine Villefort: Frauke Poolman
Baron Danglars: Ulrich Wildgruber
Frau Danglars: Ellen Hellwig
Maximilian Morel: Cornelius Obonya
Bertuccio, Kammerdiener: Thomas Wolff
Andrea Cavalcanti: G?tz Schulte
Doktor: Horst Hiemer
Franz von Epinay: Peer-Uwe Teska
Notar: Fred Alexander
Haydee: Conny Wolter
Beauchamp, Journalist: Wilhelm Eilers
Pr?sident der Pairskammer: Manfred Steffen
Dolmetscher: Walter J?ckel
Pr?sident des Gerichtshofes: Walter Niklaus
Bandit: Martin Semmelrogge
Offizier: Axel Thielmann
Eugenie Danglars: Susann Thiede
u.v. a.
Im Jahre 1815 wird in Marseille der junge Seemann Edmond Dantes, Zweiter Offizier auf der "Pharaon", vom Fleck weg verhaftet und in die Kerkerl?cher der Festungsinsel If verbracht - wie es aussieht, auf immer. Allein unter seinen Mitgefangenen befindet sich ein gewisser Abb` Faria, der in langw?hrender Arbeit einen Gang bis in seine Zelle gr?bt und f?r wahnsinnig gilt. Ihm verdankt Dantes Klarheit dar?ber, wer und was ihn zu Fall gebracht hat: n?mlich die verleumderische Beschuldigung pro-napoleonischer, hochverr?terischer Umtriebe durch seine beiden Rivalen, den Fischer Fernand, der wie er um die sch?ne Katalanin Mercedes wirbt, und den Buchhalter Danglars, der ihm die Gunst ihres Reeders Morrel missg?nnt. Ein Komplott, bef?rdert, zu allem Ungl?ck, vom geheimen Interesse des Staatsanwalts von Villefort, einen Stolperstein auf seiner eigenen Laufbahn aus dem Weg zu r?umen. - Doch nicht allein das: der sonderbare Abb` vermacht ihm dar?ber hinaus ein ungeheures Verm?gen, welches auf der Insel Monte-Cristo versteckt liegt. Und er verschafft ihm schliesslich durch seinen Tod sogar die Freiheit, denn es ist der Sack, mit dem der Leichnam des Abb?s ins Meer geworfen werden soll, mittels dessen Dant?s nach vierzehn Jahren Haft die Flucht gelingt. - Jetzt brennt er auf Rache. Dennoch bez?hmt er ?ber acht Jahre sein Herz, w?hrend derer er als Graf von Monte-Cristo die Welt bereist und unbemerkt alle nur denkbaren Erkundigungen ?ber seine Widersacher einzieht.Fast ein Vierteljahrhundert nach seiner Verhaftung, acht Jahre nach seiner Flucht aus der Festung If, kommt Edmond Dantes zu Beginn des Jahres 1838 nach Paris. Als Graf von Monte-Cristo erregt er seiner m?rchenhaften Reicht?mer wegen ?berall grosses Aufsehen. Schon bald steht er auf vertrautem Fusse mit einigen der hochangesehensten Familien - es sind die seiner drei Todfeinde. Der einstige Fischer Fernand - er hat Mercedes, Edmonds Braut, geheiratet - hat es bis zum Grafen von Morcerf und Mitglied der Pairskammer gebracht. Dank verpflichtet ihn Monte-Cristo, der seinen Sohn Albert von Morcerf in Rom aus den H?nden von Banditen gerettet hat. Der Buchhalter Danglars ist inzwischen Baron und der reichste Bankier der Stadt. Der Graf vertraut ihm nicht nur seine betr?chtlichen Geldgesch?fte an, sondern gibt ihm auch einen ?usserst verm?genden Schwiegersohn (mit dem allerdings weiter nicht bekannten Namen Andrea Cavalcanti) an die Hand. Und auch Staatsanwalt von Villefort ist l?ngst nicht mehr in Marseille. Doch selbst als Generalstaatsanwalt des K?nigs kommt er nicht umhin, der Einladung des Grafen von Monte-Cristo in eben jenes Landhaus in Auteuil zu folgen, in dessen Garten er einst einen einer geheimen Aff?re entstammenden Sohn gleich nach der Geburt vergraben hat. Noch weiss er nicht, dass der Junge wie durch ein Wunder am Leben geblieben ist. Noch weiss er auch nichts von dem Fl?schchen mit Gift, das seine Frau von Monte-Cristo als Arznei erbat, und kann keinen Zusammenhang herstellen zu den pl?tzlichen Todesf?llen, die sich in seinem Hause h?ufen und einen schrecklichen Verdacht auf seine Tochter Valentine fallen lassen. Fernand von Morcerf wird in der Sitzung der Pairskammer beschuldigt, einst als franz?sischer Instrukteur die griechischen Verb?ndeten an die T?rken verraten und den Befehlshaber ermordet zu haben. Dessen Tochter, die Monte-Cristo aus der Sklaverei freigekauft und nach Paris geholt hat, kann ihn ?berf?hren. Morcerf schiesst sich eine Kugel in den Kopf. Albert von Morcerf fordert daraufhin den Grafen, doch seiner Mutter - der Mercedes von einst - gelingt es, Edmond Dantes dazu zu bewegen, auf Genugtuung zu verzichten. Kurze Zeit sp?ter steht Baron Danglars vor r?tselhaften Zusammenbr?chen seiner Finanzgesch?fte, er setzt alles auf das Verm?gen seines Schwiegersohns Andrea Cavalcanti, als dieser als entflohener Galeerenstr?fling verhaftet wird. Ruiniert und von Frau und Tochter verlassen, flieht er mit den letzten Geldern, bis ihn Banditen bis auf den letzten Heller auspl?ndern. Erst als der Hungertod schon gewiss scheint, schenkt Monte-Cristo ihm die Freiheit. Unterdessen scheint auch Valentine von Villefort Opfer eines Giftanschlags geworden zu sein. Doch Maximilian Morrel, dem Sohn seines einstigen Handelsherrn und Geliebten Valentines, zuliebe, beschliesst Monte-Cristo, Valentine von der Rache auszunehmen, ja, f?r ihr Gl?ck zu sorgen. Nachdem der Staatsanwalt seine eigene Frau als Giftmischerin erkennt und sie zum Tod von eigener Hand verurteilt, kommt in dem Prozess gegen Andrea Cavalcanti zu Tage, dass der ergriffene Str?fling niemand anderes als das von ihm nach der Geburt lebendig vergrabene Kind ist. Auf sein eigenes Urteil wartend, auf die Leichname seiner Frau und seines Sohnes starrend, verliert Herr von Villefort den Verstand. Der Graf von Monte-Cristo zieht unter eine sehr alte Rechnung den letzten Strich.
Ursendung: 15.09.1997
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